Veranstaltungen - Archiv
Die Geliebte oder Mit einem Hund im Zimmer begeht man keinen Selbstmord (WahlVerwandtschaften No. 6)
Mi, 05.10.11 / 20.15 UhrPremiere: Mi, 05.10. 2011 im Theaterhaus Stuttgart
Weitere Termine: 06. - 08.10.2011, 20.30 Uhr & 09.10.2011 20.00 Uhr
Karten: http://www.theaterhaus.com
In ihrem aktuelle Tanztheater „Die Geliebte oder Mit einem Hund im Zimmer begeht man keinen Selbstmord (WahlVerwandtschaften No. 6)“ hat sich Katja Erdmann-Rajski von Jean Cocteaus „Die geliebte Stimme“ inspirieren lassen. Es geht um das buchstäblich letzte Gespräch der Geliebten. Sie führt es mit dem Mann, der sie verlassen hat. Sie hängt an der Telefonschnur, der geliebten Stimme und kommt nicht von ihr, nicht von ihm los. Bis zuletzt, wenn sie sich mit eben dieser Schnur erdrosselt. Erdmann-Rajski bringt die Geliebte, die im gesellschaftlichen Dunkel lebt und liebt, ins grelle Rampenlicht, transponiert Cocteaus Mono- und Melodrama von 1930 in das Heute mit seinen Widersprüchen aus zügelloser Sexualität und kleinbürgerlicher Moral, aus emanzipiertem Selbstbewusstsein und quälender Abhängigkeit.
Schmerz, Trauer, Angst, Hoffnung lässt sich nicht sprachlich, lässt sich nur tanzend am eigenen Körper erfahren. Katja Erdmann-Rajski spaltet Cocteaus Geliebte gleich in fünf Tänzerinnen auf, die die inneren Stimmen der Protagonistin verkörpern, ihre Erinnerungen, Phantasien, Illusionen und Wünsche. Tanzend probieren sie Existenzmöglichkeiten der verlassenen Geliebten aus. Ergeben sich die Tänzerinnen der Verzweiflung? Oder begehren sie auf? Das weiß nur der Hund.
Konzeption, Choreografie, Projektleitung: Katja Erdmann-Rajski
Tanz: Julia Brendle, Alma Edelstein, Rachel Oidtmann, Katja Erdmann-Rajski, Valentina Tonelli
Dramaturgie: Ulrich Fleischmann
Gefördert vom Kulturamt der Stadt Stuttgart im Rahmen der Konzeptionsförderung und dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg.
10 Jahre Produktionszentrum Tanz und Performance
Sa, 08.10.11Wir feiern – Feiern Sie mit!
Vor genau 10 Jahren gründeten Marco Santi, Alexander Frangenheim, Catarina Mora und Bettina Milz das Produktionszentrum Tanz und Performance e.V. - Sie waren davon überzeugt, dass die Freie Stuttgarter Tanz- und Performanceszene eine Heimat braucht.
Mit der Gründung schufen sie einen Ort, an dem Stuttgarter Künstlerinnen und Künstler den Sparten Tanz und Performance zusammen trainieren, sich austauschen und an aktuellen Bühnenproduktionen arbeiten.
Mittlerweile sind es 45 Künstlerinnen und Künstler, für die das Produktionszentrum ein Ort des interdisziplinären Austauschs und des gemeinsamen Arbeitens ist. Die meisten von Ihnen repräsentieren die zeitgenössische Tanz- und Performancekunst in Stuttgart und der Region.
10 Jahre beständige Aufbauarbeit für den zeitgenössischen Tanz in Stuttgart und der Region, das gilt es zu würdigen.
Wir freuen uns darauf, zusammen mit unseren Gästen einen Tag voller Visionen und Ideen für den Tanz und die Performancekünste zu erleben.
14.30 Uhr
Jubiläums-Workshops zum Thema „Tanz-Visionen“ mit Dieter Heitkamp und Johannes Milla
Workshop I: Visionäre Tanzkonzepte – Mit Professor Dieter Heitkamp, Leiter des Ausbildungsbereichs Zeitgenössischer und Klassischer Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt
Workshop II: Interdisziplinäre Konzepte in der Kreativwirtschaft – Chance und Anspruch von Kreativen und Künstlern.
Mit Johannes Milla, Vorstand des Produktionszentrums, Geschäftsführer der Agentur Milla & Partner
20 Uhr
Jubiläums-Gala
Tanz und Performance von Christine Chu, Nina Kurzeja, Bernhard Eusterschulte und zenit&nadir
Gezeigt werden Ausschnitte aus:
MAD WOMAN’S VISION – zenit&nadir alias Alexandra Mahnke und Aleksandar Nesic
I AM WHAT I AM - Yana Novakowa
KÖRPER - Ninel Cam
ICHEN – Christine Chu
KING OR NOTHING - Alexandra Brenk, Kira Senkpiel
Venus unlimited – Schönheit ohne Maßen
Do, 20.10.11 / 20.00 UhrPremiere Do, 20.10. 2011
weitere Vorstellungen: Fr, 21. - Sa, 22.10., 20 Uhr & So, 23.10., 17 Uhr
TTW Ludwigsburg, Kleine Bühne, Kunstzentrum Karlskaserne
Karten: Tel.: 07141-920514, www.new.heimat.de/ttw/veranstaltungen/
Fünf Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, stellen sich in Venus Unlimited dem großen Thema „Schönheit“: Die Magere, die Dicke, die Behinderte, die Schöne und die Alte.
Diese Fünf spielen mit Bildern aus der jahrtausendealten Geschichte der Schönheit: Es konkurrieren die edlen Linien der Venus von Milo unverhofft mit den prallen Rundungen der Fruchtbarkeitsgöttinnen der Steinzeit; Marias anmutiger Blick senkt sich auf die verführerischen Gesten Marilyn Monroes. Dann tauchen die Tänzerinnen und Schauspielerinnen aus der Welt der historischen Schönheit auf ins Hier und Jetzt, wo die Schönen anhaltend schuften müssen, um geliebt, erfolgreich und reich zu werden. Ihre Tage sind gefüllt mit: stretching, shaping, styling - abspecken, absaugen, abtrainieren - weightwatchen, wellnessen, workouten...
Doch es gibt vor allem Bewegungen und Begegnungen, die jenseits aller Norm und Historie stattfinden. Venus Unlimited lässt fünf Frauen mit ihren unterschiedlichsten Körpern und Ausdrucksmöglichkeiten in einen theatralen, tänzerischen Dialog treten und wir haben Zeit, zu betrachten, was wirklich existiert - jenseits des idealisierten Körpers, der der Mode unterworfen und zum Kult geworden ist.
Die Tanzperformance ist Teil einzelner Stationen, die mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln, wie Fotografie, Video, Sprache und Installationskunst, das Thema Schönheit von verschiedenen Seiten beleuchten.
Idee und Konzept: Lisa Thomas in Zusammenarbeit mit Sabine Altenburger und Ellen Constantin
Regie und Choreographie:
Lisa Thomas
Co-Regie und Dramaturgie:
Sabine Altenburger
Ausstattung: Gesine Pitzer
Performance: Franca Casabonne, Ellen Constantin, Sabine Hollweck, Alexandra Mahnke u.a.
stuttgartnacht
Sa, 22.10.11 / 19.30 UhrVielfalt und Anspruch der "Szene" zeigen wir im Rahmen der stuttgartnacht in Previews, Short-Cuts aus aktuellen Tanzfilmen, Kurzproduktionen und Tanzsoli.
Den Anfang macht die Reihe SHOWROOM, die an diesem Abend zum zweiten Mal stattfindet: Mitglieder und Gäste des Produktionszentrums präsentieren ihre aktuellen Arbeiten und gehen damit in Dialog; Der Abend wird zum Werkraum, in dem kritische Diskurse und Inspirierendes ineinander fließen.
Im Anschluss daran gibt es Kurzproduktionen und Tanzsoli im ganzen Haus, zwischendurch und immer wieder dürfen auch die Besucher tanzen!
19.30 Uhr bis 21 Uhr
SHOWROOM im Saal - die neue Werkstattreihe im PZ
Choreografinnen und Choreografen, Tänzerinnen und Tänzer, Darstellerinnen und Darsteller präsentieren ihre aktuellen Arbeiten und gehen damit in Dialog; Der Abend wird zum Werkraum, in dem kritische Diskurse und Inspirierendes ineinander fließen. Die neue Reihe, kuratiert und moderiert von Christine Chu und Damaris Veenman, soll sich als Showroom etablieren und Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit geben, den aktuellen Stand ihrer Arbeiten zu zeigen, um kreative Inputs zu bekommen.
21 bis 24 Uhr
PARTY und KUNST
Installationen, Performances, Kurzproduktionen im gesamten PZ, open Dancefloor mit DJ
Macbeth-Room / King or Nothing
Fr, 11.11.11 / 20.00 UhrPremiere: Fr, 11.11. 2011, Theater Rampe
Weitere Vorstellungen: 12.11., 15.11. – 19.11., 22.11 – 26. 11. 2011
Die Schauspiel-Performance „Macbeth-Room / King or Nothing” widmet sich Macbeth, der Figur Shakespeares, die getrieben ist von nebulösen Versprechungen und der fixen Vorstellung nachjagt, König werden zu müssen. TARTproduktion und das Tanz/Theater Nina Kurzeja untersuchen in den beiden Projekten aus unterschiedlichen Perspektiven den irrwitzig, tragischen und immer wieder komischen Zustand einer Gesellschaft. Sie zeigen wie deren Mitglieder – so wie Macbeth – an ihren eigenen Ansprüchen zu scheitern drohen und angesichts des Erwartungs- und Leistungsdrucks am Rande des Nervenzusammenbruchs operieren.
Leitung Macbeth-Room: Bernhard M. Eusterschulte, Johanna Niedermüller
Dramaturgie: Andreas Wagner
Spiel, Tanz: Alexandra Brenk, Johanna Niedermüller, Kira Senkpiel, Klaus Gramüller, Stefan Naszay
Leitung King or nothing: Nina Kurzeja
, Dramaturgie: Bernhard M. Eusterschulte, Andreas Wagner
Karten: Tel.: 0711-620 09 09 - 16; www.theaterrampe.de
TARTproduktion wird gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart und vom Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V., aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. // Tanz/Theater Nina Kurzeja wird gefördert vom Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V., aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und von der Stiftung Kunst und Kultur der LBBW.
Eine Koproduktion mit dem Theater Rampe und dem Produktionszentrum Tanz und Performance e.V.
Erbe!
Sa, 26.11.11 / 19.30 UhrPreview: Sa, 26.11.11 um 19.30 Uhr; Premiere: So, 27. 11.11 um 19.30 Uhr
Die Regisseurin und Choreographin von "Erbe!", Monika Kebieche-Loreth, reflektiert historische Eckdaten des Wilhelmspalais am Charlottenplatz Stuttgart und setzt geschichtliche Ereignisse, Schicksale der Bewohner und Nutzungsart des Gebäudes tänzerisch in Szene.
So treten die Prinzessinnen Marie und Sophie von Württemberg, für die das Wilhelmspalais von 1834 bis 1840 erbaut wurde, ebenso in Erscheinung wie unser letzter, beim Volk so hoch angesehene und beliebte, König Wilhelm II. Die Stürmung des Palais durch Revolutionäre im November 1918, das Gebäude im „dritten Reich“, seine Zerstörung im zweiten Weltkrieg, der Wiederaufbau 1961, seine spätere Nutzung als Stadtbibliothek bis zum jüngst zurück liegenden Auszug dieser sind weitere Themen, die von den mitwirkenden Künstlern aufgegriffen werden.
Bei der szenischen Umsetzung treten rund 80 Tänzer, Schauspieler, Sänger, Musiker und bildende Künstler in Aktion. Projektbeteiligt sind Absolventen und Studenten der Professional Dance Academy, die Ensembles der New York City Dance School, der Jazzchor Stuttgart, die Freestyler des MTV Stuttgart, die Pianistin Yana Shevlyuga und die Lichtdesigner Bettina Seehaus und Reinhold Sieghard. Im Anschluss an ERBE! folgt im Foyer die Vernissage des Fotografen M. Salvermoser Sinclair.
Regie und Choreographie: Monika Kebieche-Loreth
Karten: moloke@online.de
weitere Informationen: www.arte-moloke.de
Chrysalis - Puppenstube
Sa, 03.12.11 / 20.30 UhrUraufführung: Sa,03.12.2011 um 20.30 Uhr beim Festival Klangraum 2011 im Kunstraum 34 (Filderstraße 34, 70180 Stuttgart)
TANZ.RAUM.MUSIK.PERFORMANCE [jetzky:wedlich]
„Chrysalis – Puppenstube“ von Antje Jetzky und Ulrich Wedlich ist eine Performance auf den Spuren der Verpuppung. Nach einem musikalisch, bildnerischen Entrée folgt die Bewegungsinstallation „Puppenstube“. Danach schraubt sich die Musik in mehreren Phasen an die Grenzen des Erträglichen, begleitet einen Tanz, der zwei Extreme darstellt: Die Aggression des Herausdrängens mündet in der Suche nach Schutz im Kokon von Kleiderschichten.
Das sinnlich, komische Verkleidungsspiel kontrastiert die Hängepartie zwischen Straucheln und Gelingen. Dazwischen tauchen die Schatten der Betrachter auf, die auf der Suche nach ihrer eigenen Perspektive aktiver Teil der Puppenstube werden.
Konzept, Regie, Performance: Antje Jetzky
Konzept, Komposition, Performance: Ulrich Wedlich
Karten: www.kunstraum34.de / Tel. 0711-649 1919
CAFFEE – multimediales Tanz-Theater-Stück über einen besonderen Stoff
Fr, 13.01.12 / 20.00 UhrPremiere: Fr, 13.01.12, Theater Rampe
Weitere Vorstellungen: 14.01., 17.01., 18.01., 19.01., 20.01., 21.01.2012
post theater hat fünf internationale Choreografinnen und Tänzerinnen eingeladen, sich mit dem Thema Kaffee zu beschäftigen – und mit dem altmodischen Kanon „C-A-F-F-E-E – trink nicht so viel Kaffee“. In der Installation „CAFFEE – multimediales Tanz-Theater-Stück über einen besonderen Stoff“ setzen sich die Tänzerinnen intensiv mit Koffein, Globalisierung und Exotismus auseinander.
Die Koproduktion von post theater und der Schwankhalle Bremen macht deutlich, dass Kaffee jahrhundertelang als Projektionsfläche für Exotik und Fernweh diente. Heute allerdings, in Zeiten der Globalisierung, gibt es andere Aspekte, die bei dem weiterhin sehr beliebten Getränk im Vordergrund stehen. So ist Kaffee inzwischen nach Erdöl das zweitwichtigste internationale Handelsgut.
Durch den Abend führt der Schauspieler Alexander Schröder, der als „Kaffeeexperte“ die Migration der Kaffeebohne um die Welt referiert. Eine humorvolle und kritische Hommage an das beliebte Genussmittel.Die Konzeption für das Stück wurde mit dem Bremer Autorenpreis 2010 ausgezeichnet.
Choregrafie, Performance: Bahar Gökten, Kira Senkpiel, Yui Kawaguchi, Diane Busuttil, Magali Sanderfett, Alexander Schröder
Komposition, Klangkunst: Sibin Vassilev
Videokunst: Hiroko Tanahashi, Yoann Trellu
Künstlerische Leitung: Hiroko Tanahashi, Max Schumacher
Karten: Tel.: 0711/620 09 09 - 16, www.theaterrampe.de
Gefördert von der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Fonds Darstellende Künste der Bundeskulturstiftung.
fragile
Fr, 20.01.12 / 20.00 UhrFr, 20.01.2011, KUNSTBEZIRK Galerie im Gustav-Siegle-Haus
Weitere Vorstellung: Sa, 21.01.2011
fragile ist eine Solotanzperformance in einer Installation über Fragilität und Grenzen. Fragilität ist Teil der menschlichen Identität. Grenzen - wahrhaftige aber auch mentale- sind Teil unseres Zusammenlebens. Auch individuell bestimmt jeder seine eigenen Grenzen. Das kann einem Sicherheit geben, aber auch von der Umwelt ausschließen.
Die Installation fungiert als Metapher. Sie steht für sowohl die sicht- wie unsichtbaren Grenzen. Sie gibt einen Rahmen vor, doch zugleich behindert sie.
Die Tänzerin durchläuft eine Transformation, von Innen nach Außen. Während der Performance setzt sie sich mit der Unkalkulierbarkeit der Installation auseinander und stellt so ihre Fragilität bloß.
Als Choreografin beschäftigen Eva Baumann menschliche Mechanismen und sie sucht nach einer körperlichen Übersetzung, die im Zuschauer etwas bewegen- sei dies eine Assoziation, eine Emotion oder einen reflektierenden Gedankengang.
Eintritt: Sie bestimmen selbst wieviel Sie bezahlen
Choreographie, Tanz, Installation: Eva Baumann
Künstlerische Beratung: Doris Schopf
Choreografische Assistenz: Cristina Planas Leitao
Fotografie: Caroline Grijsen
“fragile” wurde gefördert von der Kunststiftung Baden- Württemberg (Stipendiatin 2008), den “summerstudios” von Rosas/PARTS in Brüssel, Dansateliers Rotterdam sowie dem Korzo Theater/Produktionsstätte für Tanz und Theater Den Haag.
Changes III – Cage Dance Music
Mi, 25.01.12 / 20.00 UhrMi, 25.01.2012 + Do, 26.01.2011
im Rahmen des tonArt-Festivals Esslingen 2012 "Changes", Kulturzentrum Dieselstrasse Esslingen
Tanz, Schlagzeug und Präpariertes Klavier - Verbindungen und Kontraste, die dieses Programm im Rahmen des tonArt-Festivals 2012 "Changes" aufgreift. John Cage, der amerikanische Pionier der zeitgenössischen Musik, der 2012 hundert Jahre alt geworden wäre, hat viele seiner Werke mit der Dance Company seines Partners Merce Cunningham kombiniert.
Die preisgekrönte Tänzerin und Choreographin Christine Chu hat einige von John Cages Sonatas and Interludes ausgewählt und begegnet mit ihrer Tanzpartnerin Alexandra Mahnke dem Stuttgarter Pianisten Jürgen Kruse, der als Interpret des traditionellen Repertoires wie auch als Spezialist zeitgenössischer Klaviermusik regelmäßig in Europa, Amerika und Asien konzertiert.
Unterbrochen und gleichzeitig verbunden werden die getanzten Klavierstücke durch Schlagzeugkompositionen John Cages. Das TalkingDrumsTrio der Musikhochschule Stuttgart spielt "Amores", der junge Schlagzeugsolist und Performancekünstler Raphael Sbrzesny, u.a. Preisträger beim Deutschen Musikwettbewerb, führt mit den "Études australes" und "Child of Tree" zwei materialbetonte und musikalisch wie optisch außergewöhnliche Werke auf - ein besonderer Abend.
Präpariertes Klavier: Jürgen Kruse
Percussion solo: Raphael Sbrzesny
Percussion Trio: Semi Hwang, Emil Kuyumcuyan, Jessica Porter
Tanz: Christine Chu, Alexandra Mahnke
Choreographie: Christine Chu
Karten: www.dieselstrasse.de
Kartenpreise: 15.- / 8.- EUR
3. SHOWROOM
So, 12.02.12 / 18.30 UhrWir laden herzlich ein zum dritten Werkstatt-Abend im Produktionszentrum für Tanz und Performance!
Die Werkstatt-Reihe im PZ, kuratiert und moderiert von Christine Chu und Damaris Veenman, soll Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit geben, den aktuellen Stand ihrer Arbeiten zu zeigen, um kreative Inputs zu bekommen: Choreografinnen und Choreografen, Tänzerinnen und Tänzer, Darstellerinnen und Darsteller präsentieren ihre aktuellen Arbeiten und gehen damit in Dialog; Der Abend wird zum Werkraum, in dem kritische Diskurse und Inspirierendes ineinander fließen.
Nach der Show und fürs Gespräch gibt es Suppe, Drinks und Musik! Wir freuen uns auf viele Gäste und anregende Momente.
Beiträge von Eva Baumann, Selatin Kara & SchülerInnen, Christine Chu, Marion Flor & Katharina Erlenmaier, Alexandra Mahnke, Petra Stransky, Juliette Villemin & students und Susa Ramsthaler.
Eintritt: Sliding scale von 2,- bis 6,- EURO
School’s Out!
Tanz: Rebecca Banzbach, Alina Heiter, Luca Heiter, Noah Jadallah, Lorenz Jadallah, Lucie Mattes, Morris Mattes, Mareike Naminga, Paul Kümmerle
Choreografie: Selatin Kara in Kooperation mit den Schülern und Schülerinnen
PLAYING, FALLING
Tanz: Alex, Anjuli, Janina, Kathrin, Kathi, Nadija, Pasha, Sabrina, Silvia, Sofia, Tabea
Konzept und Choreografie: Juliette Villemin in Kooperation mit den Studierenden des Tanzausbildungsinstituts „Minkov“
being more
Tanz: Marion Flor und Svenja Hoffeller, Studentinnen der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Choreographie: Marion Flor
Dramaturgie, Regie und chor. Assistenz: Katharina Erlenmaier
Sieben bewegte Klangmikroskopien
Performance, Voice: Susa Ramsthaler
Waterphone: Ulrich Hahnel
-PAUSE-
Material for the spine
Interpretation: Eva Baumann
Choreografie: Steve Paxton, 2009 von Vincent Dunoyer für seine Produktion “Encore” neu einstudiert
Im Foyer: Originalvideofragment von Steve Paxton zu Johann Sebastian Bachs Goldberg Variationen
Changes
Tanz: Alexandra Mahnke und Christine Chu
Choreografie: Christine Chu
Summa Summarum
Tanz: Arsenij Lifschiz
Choreografie: Petra Stransky
Im Foyer: Videopräsentation der Performance "Ladies Occupying Spaces" von Ninel Cam
Die Geliebte oder Mit einem Hund im Zimmer begeht man keinen Selbstmord (WahlVerwandtschaften. Leben am Telefon. No 6)
Di, 03.04.12 / 20.30 UhrPremiere: 05.10.2011 um 20:15 Uhr
Weitere Vorstellung: 04.04.2012, 20:30 Uhr
In ihrem aktuellen Tanztheater „Die Geliebte oder Mit einem Hund im Zimmer begeht man keinen Selbstmord (WahlVerwandtschaften No. 6)“ hat sich Katja Erdmann-Rajski von Jean Cocteaus „Die geliebte Stimme“ inspirieren lassen. Es geht um das buchstäblich letzte Gespräch der Geliebten. Sie führt es mit dem Mann, der sie verlassen hat. Sie hängt an der Telefonschnur, der geliebten Stimme und kommt nicht von ihr, nicht von ihm los. Bis zuletzt, wenn sie sich mit eben dieser Schnur erdrosselt. Erdmann-Rajski bringt die Geliebte, die im gesellschaftlichen Dunkel lebt und liebt, ins grelle Rampenlicht, transponiert Cocteaus Mono- und Melodrama von 1930 in das Heute mit seinen Widersprüchen aus zügelloser Sexualität und kleinbürgerlicher Moral, aus emanzipiertem Selbstbewusstsein und quälender Abhängigkeit.
Schmerz, Trauer, Angst, Hoffnung lässt sich nicht sprachlich, lässt sich nur tanzend am eigenen Körper erfahren. Katja Erdmann-Rajski spaltet Cocteaus Geliebte gleich in fünf Tänzerinnen auf, die die inneren Stimmen der Protagonistin verkörpern, ihre Erinnerungen, Phantasien, Illusionen und Wünsche. Tanzend probieren sie Existenzmöglichkeiten der verlassenen Geliebten aus. Ergeben sich die Tänzerinnen der Verzweiflung? Oder begehren sie auf? Das weiß nur der Hund.
Konzeption, Choreografie, Projektleitung: Katja Erdmann-Rajski
Tanz: Eva Baumann, Julia Brendle, Alexandra Brenk, Rachel Oidtmann, Katja Erdmann-Rajski
Dramaturgie: Ulrich Fleischmann
Kartenbestellung unter www.theaterhaus.com
Kartenpreise: VVK: 17,50 I erm.: 14,50 I AK: 19,- I erm.: 16,-
Gefördert vom Kulturamt der Stadt Stuttgart im Rahmen der Konzeptionsförderung, dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg und dem Fonds für Darstellende Künste.
Weitere Informationen: www.erdmann-rajski.de
Jugendtheater Festival Sindelfingen 2012
Sa, 05.05.12Ausweitung der Kampfzone
Premiere: Sa, 05.05.2012, 19.30 Uhr, Theaterkeller Sindelfingen, Vaihingerstraße 14
Weitere Termine: 06.05, 07.05, 11.05, 12.05. und 14.05.2012, jeweils 19.30 Uhr
Der Festivalbeitrag der Schaubühne Sindelfingen.
Eine Tragikkomödie nach dem gleichnamigen Roman von Michel Houellebecq für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene.
Die Zuschauer von „Ausweitung der Kampfzone“ begleiten den namenlosen Ich-Erzähler durch erdrückende Monologe, seltene Dialoge und Gedankenspinnereien, in denen er erbarmungslos ehrlich und niederschmetternd eine Welt seziert, die er selbst bewohnt. Als Informatiker ist er Teil der Maschinerie „Leben“, in der Geld, Macht und Sex das einzig Erstrebenswerte zu sein scheinen und als Indikator persönlichen Glückes gelten. Aber das wohlige Gefühl von Zufriedenheit bleibt trotz allem unerreicht. Doch der Ich-Erzähler jammert nicht, sondern er beobachtet und diagnostiziert. Er begreift die absurde Existenz von Menschen und zieht daraus die einzig logische Konsequenz.
Alle Menschen sind Zahnräder in einer Maschine, die man Leben nennt. Der Ich-Erzähler wirft folgende Fragen auf: Ist diese Maschine für uns da oder sind wir dazu da, die Maschine am Laufen zu halten? Was heißt es für das Individuum, Teil einer Gesellschaft zu sein, in der „Leben“ schon lange nicht mehr „leben“ bedeutet? Und was passiert, wenn man sich, dessen bewusst, zum Ausstieg entscheidet?
Regie: Ismene Schell
Assistenz: Vera Nielsen
Spiel: Chantal Busse, Lilian Dingler, Daniel Gäfgen, Dem Krasniq, Gjyljeta Krasniq, Margaret Lingenfelder, Tobias Lobmeyer, Jonathan Lobmeyer, Ines Mörk, Mia Rößler, Markus Thorwart, Hadi Yassine
Musik: Milan Schell
Karten: i-Punkt Sindelfingen, Tel.: 07031-943 25. 12 € / 8 € / 5 € für Schülergruppen ab 10 Pers.
Gefördert durch das Kulturamt Sindelfingen und das Kulturamt Stuttgart.
LoveStory preview
Mi, 09.05.2012, 19.30 Uhr, Theaterkeller Sindelfingen, Vaihingerstraße 14
Gastspiel des Jugendensembles der freien bühne stuttgart.
Ein multikulturelles Hip Hop Tanztheaterprojekt für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene.
Die Geschichte von Romeo und Julia dient als Spielgrundlage für das internationale und integrative Jugendensemble der freien bühne stuttgart. Die rund 20 Darsteller im Alter von 12 bis 21 Jahren haben das Stück selbst entwickelt, ihre eigenen Spielideen eingebracht und Texte geschrieben. Elemente der aktuellen Jugendkultur – wie Hip Hop, Breakdance und Pop-Gesang – beeinflussen das Stück. Ebenso prägen die ausländischen Wurzeln der Mitspieler das Stück: Sie kommen aus Albanien, Äthiopien, Deutschland, dem Iran, von den Philippinen, aus Vietnam, Kroatien, Russland und der Türkei.
Anschließend "open stage": Bühne frei für das Publikum. Zeig, was Du drauf hast: Rap, Gesang, Hip Hop, Breakdance. Bringt Eure Musik mit - und rauf auf die Bühne!
"LoveStory" wird am 23. Juni 2012 im Jugendhaus Bad Cannstatt Premiere feiern!
Regie: Ismene Schell
Choreographie: Mohammad Reza Golemohammad
Hip Hop: Sarah Cleo Boos
Breakdance: Levent Gürsoy
Spiel: Joel Alvarez, Aylin Aydin, Anika Arnold, Celina Brauer, Medina Fetahi, Vlora Gashi, Leonora Gashi, Eda Günes, Kim Harmening, Sophie Heger, Toni Hoang, Sema Ilkhan, Laura Kasjanow, Jasmin Keskin, Safiye Koc, Sophie Kowalik, Patricia Kramlofsky, Birk Müller, Eva Österlin, Pawe Pawelczyk, Antonio Vila, Aycanur Yavuzatmaca, Kianush Zarei
Anmeldung: i-Punkt Sindelfingen, Tel.: 07031-943 25
Eintritt frei!
Gefördert vom Landesverband Freier Theater Ba-Wü e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Kunst und Wissenschaft, den Bezirksämtern Degerloch und Bad Cannstatt sowie der Stiftung Kunst und Kultur der LBBW.
Balkan Partie
15.05.2012, 19.30 Uhr und 16.05.2012, 11.00 Uhr, Theaterkeller Sindelfingen, Vaihingerstraße 14
Gastspiel der freien bühne stuttgart.
Ein Theaterstück nach dem Roman des bosnischen Chamisso-Preisträgers Sasa Stanisic „Wie der Soldat das Grammofon repariert“. Für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene.
Der Protagonist Aleksandar K., 22, ist Radiomoderator und Spezialist für Balkan-Pop. Nacht für Nacht nimmt er seine Zuhörer mit auf eine Reise in das verwundete Herz des Balkans, seiner Heimat. Mit brandheißer Musik und osteuropäischen Balladen hält er seine Hörer bei der Stange. Gelegentlich plaudert er aus dem Nähkästchen, er hat den richtigen Tonfall, von Kumpel zu Kumpel. Er nimmt kein Blatt vor den Mund. Am Anfang der Nacht erzählt er den Leuten von den Festen, die in Bosnien auf dem Dorf gefeiert wurden, aus der Zeit, bevor der Krieg das Land und die Menschen verwüstete. Im Laufe des Abends entwickelt sich der Monolog zu eine leidenschaftlichen Suche nach den eigenen Wurzeln, Wiedergutmachung und Wahrheit.
Regie: Ismene Schell
Spiel: Mirza Krajcin
Karten: i-Punkt Sindelfingen, Tel.: 07031-943 25. 12 € / 8 € / 5 € für Schülergruppen ab 10 Pers.
Gefördert vom Kulturamt Stuttgart, der Landesstiftung Baden-Württemberg und der Helmut Nanz-Stiftung zur Förderung für Kunst und Kunsterziehung .
Reaktion Volume I – ein „feedback art“-Projekt
Sa, 05.05.12 / 17.00 UhrTermine: 5. Mai 2012 um 17.00 Uhr am Bismarckturm, Stuttgart-Nord;
5. Mai 2012 um 19.00 Uhr im Weissenburgpark, Stuttgart-Süd;
6. Mai 2012 um 17.00 Uhr, an der Schiller-Linde, Wangener Höhe;
6. Mai 2012 um 19.00 Uhr, an der Grabkapelle auf dem Rotenberg
Anlässlich des 74. Stuttgarter Frühlingsfestes auf dem Cannstatter Wasen (21.04. –
13.05.12) zeigen die Tänzerin Antje Jetzky und der Musiker Ulrich Wedlich „Über'm Wase
raset d'Hase“, einen weiteren Teil ihrer Performance-Reihe im öffentlichen Raum. Die
Künstler lassen sich davon inspirieren, dass sich bis Mitte Mai zig-tausende Wasenbesucher
in einem Beschleunigungstaumel und Glückskreisverkehr der besonderen Art befinden.
Körper, Magen und Geist drehen sich Runde um Runde um Runde.
In der Reihe „Reaktion Volume I – ein „feedback art“-Projekt. Welche Rituale tanzt unsere
Stadt?“ erforschen [jetzky:wedlich] mit befreundeten Künstlern die Rituale in der Stadt. Ihrer
Ansicht nach führt der eilige Blick auf das nächste Einkaufsziel, die nächste Arbeitssituation,
das „stop and go“ der Autokolonnen, das Warten der Fußgänger auf Grün zu einem
mechanischen, roboterhaften Funktionieren der Menschen in der Stadt. Durch das Eingreifen
der Künstler, durch deren Performances und Interaktionen im öffentlichen Raum, werden
diese roboterhaften Abläufe abgelenkt. Das allzu Gewohnte wird zum Hintergrund der
Szenerie. Durch die Aufmerksamkeit auf den künstlerischen Akt wird die Bedeutung von Ort,
Umfeld und städtischem Lebensraum manipuliert.
Spiel: Antje Jetzky, Ulrich Wedlich und andere Künstler
Regie: Antje Jetzky, Ulrich Wedlich und andere Künstler
Karten: www.jetzkywedlich.de
I in Wonderland - Unter Milchwasser
Fr, 11.05.12 / 15.00 UhrPremiere: 11.05.2012, 15 Uhr, Scheune der Akademie Schloss Solitude
Weitere Vorstellungen: 12.05., 13.05.2012 von 15-20 Uhr, Beginn alle 15 Minuten
Hiroko Tanahashi und Max Schumacher von post theater erarbeiten 2012 die Performance
„I in Wonderland“, ein begehbares Bilderbuch für Kinder und Erwachsene. Inspiriert wurden die beiden Künstler dabei von Kinderbuchklassikern wie “Alice in Wonderland” oder “The Wizard of Oz”. Der erste der insgesamt fünf Teile mit dem Titel „Unter Milchwasser“ erzählt die Geschichte eines kleinen Jungen, der in seiner Badewanne abtaucht, um in einer rasanten Verfolgungsjagd über die Meere Kapitän Cook davon abzuhalten, die Mutter der Gummienten zu verspeisen.
Die Trickfilminstallation „Unter Milchwasser“ ist in einer Transportkiste untergebracht, die innen wie ein Badezimmer weiß gekachelt ist. Außen trägt die Holzkiste deutlich die Spuren von Überseereisen. Der Trickfilm wird in eine Badewanne projiziert um die die maximal zehn Zuschauer sitzen. Ein Platzanweiser begleitet das Publikum zu seinem Platz im Container und holt es nach der rund achtminütigen Vorführung wieder ab.
„Unter Milchwasser“ ist – wie das gesamte Projekt „I in Wonderland“ – der Versuch, Videokunst und Kindertheater zusammen zu führen.
Für Kinder und junggebliebene Erwachsene.
Illustrationen, Idee: Hiroko Tanahashi
Dramaturgie: Max Schumacher
Trickfilm: Johannes Krohn
Musik: Sibin Vassilev
Sprecher: Matthias Horn, Ilka Teichmüller
Karten unter www.akademie-solitude.de
Gefördert vom Kulturamt Stuttgart, vom Landesverband Freier Theater e.V. Baden-Württemberg, dem Land Baden Württemberg, dem Fonds Darstellende Künste und der Akademie Schloss Solitude.
Das Junge Ensemble Stuttgart (JES) unterstützt das Projekt.
Operation:Parcival
So, 27.05.12 / 15.00 UhrPremiere: Do, 27.05.2012, im Rahmen des Open Ohr Festivals Mainz
Weitere Vorstellungen: 06.06., 15.00 Uhr und 07.06.2012, 11.00 Uhr im Roxy Ulm
Die CuR hat sich den Aspekt des Gralsdeutung aus dem mittelalterlichen Werk Parcival von Wolfram von Eschenbach herausgegriffen. Parcivals Begegnung mit dem heiligen Gral diente als Ausgangspunkt ihrer Recherche: Ist die Idee einer Gralssuche heute noch aktuell? Und welche Fragen müssen gestellt werden?
In Anlehnung an die Geschichte unserer Vergangenheit entwickelte sie energiegeladenen Choreographien in sich stets wandelnden medialen Bühnenbildern, die in ihrer Struktur und Entwicklung an das marodierte Gesellschaftssystem des 20. Jahrhunderts erinnern.
Schließlich fragt sie nach der aktuellen Lage und tanzt sich mit Unterstützung des Publikums immer weiter in die Utopien der Zuschauer hinein. Haben die Menschen noch Visionen und Hoffnung? Wenn ja, werden wir sie sichtbar machen. Wenn jedoch nicht, steuern wir an diesem Abend direkt auf die Apokalypse zu.....
Tanz: Dagny Borsdorf, Verena Hehl, Oleg Kaufmann, Marie Kolinsky, Johanna Wyss
Medienkünstler und Programmierung: Gesa Friederichs-Büttner, Benjamin Walther-Franks
Musik/Performance: Jan F. Kurth
Musik: Stefan Schmidt, Micki Summ
Choreographie: Doro Eitel
Dramaturgie: Johanna Dangel
Lichtdesign: Peer Osswald
Gefördert vom Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e. V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und der Kulturstiftung des Bundes, der Stiftung Kunst und Kultur der LBBW-Stifungen, der Sparkasse, des Kulturamtes des Stadt Freiburg und dem Fonds für Darstellende Künste e. V.
Der Feuervogel aus der Rosenschule
Do, 21.06.12 / 18.30 UhrPremiere: 21.06.2012, 18.30 Uhr, Theaterhaus Stuttgart
Unter der Federführung von Open_Music präsentieren die Kinder der 2. und 4. Klassen der Stuttgarter Rosenschule ihr „Kunst-Stück“ – ein von der Robert Bosch Stiftung gefördertes Programm. Angeregt durch Strawinskys Komposition zum Ballett „Der Feuervogel“, entsteht aus Ideen und Inspirationen der Kinder das dramaturgische Konzept des Tanztheaters. Im Gestaltungsprozess sind die Künstler und Schüler gefragt, spontan zu entscheiden und gemeinsam eine Geschichte zu „komponieren“. Faktoren, die den Prozess anregen sind innere Bilder und Vorstellungen, das Spiel, die Bewegung, der Klang und die Polarisierung von Kollektiv und Individuum. Die Kinder gehen im Schaffensprozess folgenden Fragen nach: Wie klingt der Feuervogel? Wie spricht, wie bewegt er sich und der gefährliche Magier Kastschaj? Wie lässt sich die Angst, die dieser verbreitet, darstellen? Durch die Methode der Improvisation in Tanz, Sprache, Bewegung und Musik – ausgehend vom unterschiedlichen kulturellen Hintergrund der Schüler – können sie zu neuen kreativen Ausdrucksformen finden.
Spiel: Luis Hergon, Kinder der 2. und 4. Klassen der Rosenschule Stuttgart
Tanz: Petra Stransky, Juliette Villemin
Musik: Scott Roller
Dramaturgie: Nina Kurzeja
Karten unter Tel.: 0711-40 20 720, tickets@theaterhaus.com oder über das Sekretariat der Rosenschule Zuffenhausen
Kunst-Stück ist ein Programm der Robert Bosch Stiftung und wird von dieser über zwei Jahre gefördert. Gefördert durch den Landesverband Freier Theater e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und durch den Qualitätsentwicklungsfonds der Landeshauptstadt Stuttgart.
LoveStory
Sa, 23.06.12 / 19.30 UhrPremiere: Sa, 23.06.2012, Jugendhaus Bad Cannstatt, Kegelenstraße 21, Stuttgart
Weitere Vorstellungen:
28.06.2012, 19.30 Uhr, Jugendhaus Bad Cannstatt
29.06.2012, 19.30 Uhr, Jugendhaus Degerloch, Obere Weinsteige 9, Stuttgart
06.07. und 07.07.2012, jeweils 19.30 Uhr, Kulturwerk Stuttgart
Die Geschichte von Romeo und Julia dient als Spielgrundlage für das internationale und integrative Hip-Hop-Tanztheaterprojekt „LoveStory“ des Jugendensembles der freien bühne stuttgart. Die rund 20 Darsteller im Alter von 12 bis 21 Jahren haben das Stück selbst entwickelt, ihre eigenen Spielideen eingebracht und Texte geschrieben. Elemente der aktuellen Jugendkultur – wie Hip Hop, Breakdance und Pop-Gesang – beeinflussen das Stück. Ebenso prägen die ausländischen Wurzeln der Mitspieler das Stück: Sie kommen aus Albanien, Äthiopien, Deutschland, dem Iran, von den Philippinen, aus Vietnam, Kroatien, Russland und der Türkei.
Nach dem Ende des Tanztheaters ist die Bühne frei für das Publikum. Jeder darf seine Musik mitbringen und auf der Bühne zeigen, was er kann.
Für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene.
Regie: Ismene Schell
Choreografie: Mohammad Reza Golemohammad
Hip Hop: Sarah Cleo Boos
Breakdance: Levent Gürsoy
Karten: JH Bad Cannstatt, Tel.: 0711-55 34 17 400, cannstatt@jugendhaus.net
JH Degerloch, Tel.: 0711-67 47 731, deregloch@jugendhaus.net
Kulturwerk: www.kulturwerk.de
In den Jugendhäusern ist der Eintritt frei! Im Kulturwerk: Erwachsene 10 € / ermäßigt 7 € / Schüler 5 €
Gefördert vom Landesverband Freier Theater Ba-Wü e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Kunst und Wissenschaft, den Bezirksämtern Degerloch und Bad Cannstatt sowie der Stiftung Kunst und Kultur der LBBW.
End of Line
Do, 12.07.12 / 22.00 UhrPremiere: 12.07.2012, 21 Uhr, Produktionszentrum Tanz+Performance
Weitere Vorstellungen: 13.07. und 14.07.2012 um 21 Uhr
Die heutige Gesellschaft ist projektorientiert. Überall und von jedem werden Projekte entworfen, begutachtet und gegebenenfalls wieder verworfen. Das Ensemble TARTproduktion nimmt dies zum Anlass, sich mit dem Thema Projektarbeit auseinanderzusetzen. Der künstlerische Leiter Bernhard M. Eusterschulte sagt über die neue Produktion: „End of Line ist ein Metadiskurs über Projektarbeit.“. Vor den Augen des Zuschauers entwickelt sich der Prozess von der Idee bis zur Umsetzung. Dabei zeigt die Schauspielinstallation „End of Line“ auch die Rahmenbedingungen und Grenzen auf, unter denen künstlerisches Schaffen stattfindet.
Am Anfang jedes Projekts steht eine Vision, doch im Verlauf der künstlerischen Arbeit ist das Projekt ständigem Wandel unterworfen. Nicht selten besteht ein Unterschied zwischen der ursprünglichen Idee und dem Endergebnis. „End of the Line“ will diese Entwicklung und die Faktoren, die sie beeinflussen, für den Zuschauer sichtbar machen.
Spiel: Martin Grünenwald, Diane Marstboom, Mareile Metzner, Yana Novakova, Steffi
Oberhoff
Leitung: Bernhard M. Eusterschulte, Johanna Niedermüller
Karten unter info@tart-produktion.de oder 01578-3580174
Kartenpreise: Erwachsene 13,- Euro, ermäßigt 7,- Euro
Gefördert vom Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Mit Unterstützung des Produktionszentrums Tanz+Performance Stuttgart e. V. und des Kulturamts der Landeshauptstadt Stuttgart.
Reaktion Vol. 3.1 – Die Badenden
Sa, 14.07.12 / 17.00 UhrPremiere: Sa, 14.07.2012, 17 Uhr, Städtisches Lapidarium
Die Künstler Antje Jetzky und Ulrich Wedlich widmen den dritten Teil ihrer Performance- Reihe „Reaktion Volume“ dem Thema Wasser: Aus über 250 Brunnen und zahlreichen Quellen sprudeln im Stuttgarter Stadtgebiet täglich über 22 Millionen Liter Wasser. Zwei dieser Brunnen plätschern versteckt im Lapidarium. Sie werden behütet von in Stein verewigten Göttern, Nymphen und Musen, die hier Asyl gefunden haben. Der Ort verströmt eine besondere Poesie. Schläft Diana, während Proserpina geraubt wird? Warum löst Venus ihre Sandalen während Pan mit Orpheus wetteifert? Schielen Bismarck und Moltke auf das Muckenbüble?
[jetzky : wedlich] hüllen in ihrer Performance „Die Badenden – von Nymphenblicken, Feengewändern und Elfenbeinen“ den steinernen Garten in ein Klangbad. Sie bewegen sich zwischen Skulpturen und Wegen und agieren zusammen mit den badenden Nymphen mit Stuttgarts unter- und überirdischen Wasserbewegungen.
Mit ihrer Performance-Reihe „Reaktion Volume“ will das Ensemble den Tanz der Stadt erforschen und ihn im öffentlichen Raum, an öffentlichen Orten zur Schau stellen. Zentrale Fragen sind dabei: Welche Bewegungsmuster der Stadt sind besonders ausgeprägt und, wo sind diese im Bewegungsrepertoire der Bewohner aufzuspüren?
Tanz: Antje Jetzky
Gitarre: Ulrich Wedlich
Karten: Tageskasse, 5,- Euro
ERBE!
So, 22.07.12 / 15.00 UhrSo, 22.07.2012, 15 und 18 Uhr, Wilhelmspalais Stuttgart
"ERBE!" ist eine choreografierte Zeitreise durch die Geschichte des Wilhelmspalais Stuttgart.
Monika Kebieche-Loreth widmet sich den historischen Eckdaten des Wilhelmspalais und setzt geschichtliche Ereignisse, Schicksale der Bewohner und Nutzungsart des Gebäudes tänzerisch in Szene. So treten die Prinzessinnen Marie und Sophie von Württemberg, für die das Wilhelmspalais von 1834 bis 1840 erbaut wurde, ebenso in Erscheinung wie unser letzter württembergische König Wilhelm II, beim Volk hoch angesehen und beliebt. Die Stürmung des Palais durch Revolutionäre im November 1918, das Gebäude im „Dritten Reich“, seine Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, der Wiederaufbau 1961, seine spätere Nutzung als Stadtbibliothek bis zum Auszug dieser im vergangenen Jahr sind weitere Themen, die tänzerisch umgesetzt werden.
Dauer ca. 60min.
Regie und Choreographie: Monika Kebieche-Loreth
Karten: moloke@online.de
Einlass und Kasse jeweils 30min. vor Vorstellungsbeginn, Eintritt 10.- Euro.
THE TREE
So, 22.07.12 / 17.00 UhrOffene Probe: 21.07.2012, 17 Uhr, VHS Stuttgart, Treffpunkt Rotebühlplatz, Robert-Bosch-Saal
Premiere: 22.07.2012, 17 Uhr, VHS Stuttgart, Treffpunkt Rotebühlplatz, Robert-Bosch-Saal
Das Schulprojekt „The Tree“ der Luginslandschule ist eine Collage zum Thema Umwelt und Recycling, in der Jugendliche tänzerisch und schauspielerisch nach Antworten suchen. Zentrale Fragen sind: Wie begegnen wir uns und unserer Umwelt? Warum treffen wir uns unter einem Baum? Wie fühle ich mich, wenn ich auf einem Baum sitze? Ist ein Baum aus Müll ein Baum, oder Müll? Schmeiße ich etwas weg, oder doch nicht? Was passiert, wenn jemand oder etwas anders ist, als wir es gewohnt sind?
„The Tree“ ist ein Tanz-Theater-Projekt im Zusammenhang mit dem „Internationalen Solo-Tanz-Theater-Festival – eine Hommage an Tanja Liedtke“ mit Schülern der Luginslandschule Stuttgart. Es wird im Rahmen des Projektes „Bildung durch Tanz und Bewegung“ der Robert Bosch Stiftung gefördert.
Konzept, Regie, Choreographie: Nina Kurzeja
Regie, Schauspiel: Johanna Niedermüller
Bühnenbild: Yana Novakova
Konzept, pädagogische und künstlerische Projektbegleitung: Marcelo Santos
Gesamtleitung: Gudrun Hähnel
Eintritt frei!
Das Projekt wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung, der Bürgerstiftung Stuttgart und der VHS Stuttgart. Kooperationspartner ist das Produktionszentrum für Tanz+Performance e. V..
Cantus firmus
Mi, 19.09.12 / 20.15 UhrWeitere Vorstellungen: 19.09., 20.09., jeweils 20.15 Uhr und 21.09., 22.09., jeweils 20.30 Uhr, Theaterhaus Stuttgart
Im Rahmen des Musikfestes Stuttgart, das vom 4. bis 8. September 2012 stattfindet, zeigt die Stuttgarter Choreografin und Tänzerin Katja Erdmann-Rajski ihre neues Tanztheater "Cantus firmus. Die (un)heilige Ordnung von Gesang und Tanz. Ich steh' hier und singe. Tanz(lab)Oratorium I".
Tanz und Gesang verwenden dasselbe Instrument: den Körper. Mit ihrem Tanz(lab)Oratorium erkundet Katja Erdmann-Rajski im Körper die tanzende Stimme. Sie zeigt beeindruckend auf, wie die Bach'schen Stimmen in seinen Kantaten und Motetten nach szenisch-tänzerischem Ausdruck verlangen. Es ist eine Suche nach dem Cantus firmus unserer Zeit, der Stimme der Ordnung. Am Ende meint man nur noch dem Körper zuzuhören, der durchdrungen ist von Musik.
Tanz: Julia Brendle, Alexandra Brenk, Katja Erdmann-Rajski, Marek Ranic
Gesang: Daniel Gloger, Countertenor
Choreografie, Konzeption, Projektleitung: Katja Erdmann-Rajski
Karten: www.theaterhaus.com
Gefördert von der Landeshauptstadt Stuttgart und der Landesbank Baden-Württemberg.
Superschwestern
Sa, 22.09.12 / 20.00 UhrSa, 22.09.2012, 20 Uhr, Marienkirche Stuttgart, Tübinger Str. 36, Stuttgart
Zwei Frauen fühlen sich ineinander hinein. Sie könnten Schwestern sein. Die eine Frau fühlt sich körperlich in ihre Schwester hinein, geleitet von den Fragen: Wie fühlt sie sich von innen an, wenn sie von Kopf bis Fuß in ihr steckte – die Kopfhaut, das Gesicht, die Fältchen um die Augen, der Abdruck, den die Füße in Schuhen hinterlassen? Wie fühlt es sich an in ihrem Lieblingskleid zu stecken, das um Busen, Taille und Hüften spannt. Wie sie sich in ihrer Haut wohl fühlt?
Die andere Frau singt poetische Texte, die aus der Feder ihrer Schwester stammen. Sie ergründen abwechselnd und gemeinsam ihre schwesterlichen Idole – die leiblichen, die gesellschaftlichen und die literarischen. Sie teilen ihre Erlebnisse und Erfahrungen auf amüsante, unterhaltende, nachdenkliche und spielerische Weise mit.
Begleitet werden die beiden Performerinnen von Live-Musik und Videoprojektionen.
Tanz, Performance: Antje Jetzky
Gesang, Performance: Myra Pienaar
Musik, Komposition: Ulrich Wedlich
Projektionen, Video: [jetzky : wedlich]
Karten unter info@antje-jetzky.de oder an der Abendkasse
I in Wonderland II
Di, 02.10.12 / 15.00 UhrPremiere: Di, 02.10.2012, 15 Uhr, Wilhelmspalais Stuttgart
Weitere Vorstellungen: 03.10, 04.10., je 15.00 – 20.00 Uhr Beginn der Vorstellungen zur halben und vollen Stunde; zusätzliche Spieltermine sind vom 03.10. und 04.10. auf Anfrage möglich
Hiroko Tanahashi und Max Schumacher von post theater schaffen mit der Performance „I in Wonderland“ ein begehbares Bilderbuch für Kinder und Erwachsene. Entstanden ist eine Kombination aus Theater, Animationsfilm und Installation – die das Publikum in ein lebendiges Bilderbuch transportiert.
post theater hat für „I in Wonderland“ klassische, illustrierte Geschichten, wie etwa „Alice in Wonderland“ oder „The Wizard of Oz“, untersucht und sich Figuren und Handlungen ausgedacht. Aus diesen Geschichten hat das Künstlerduo mit Trickfilm-Künstlern einen multimedialen Vergnügungspark in der ehemaligen Stadtbibliothek im Wilhelmspalais gebaut.
Der erste Teil von „I in Wonderland – Unter Milchwasser“ wurde am 11. Mai 2012 in einer Preview gezeigt. Dieser erste der insgesamt fünf Teile mit dem Titel „Unter Milchwasser“ erzählte die Geschichte eines kleinen Jungen, der in seiner Badewanne abtaucht, um in einer rasanten Verfolgungsjagd über die Meere Kapitän Cook davon abzuhalten, die Mutter der Gummienten zu verspeisen.
Für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene.
Dauer ca. 60 Minuten
Illustrationen, Idee, Regie: Hiroko Tanahashi
Dramaturgie, Regie: Max Schumacher
Trickfilm: Johannes Krohn, Kerstin Ungers, Silvia Sardellaro
Musik: Sibin Vassilev
Sprecher: Matthias Horn, Ilka Teichmüller, Alexander Schröder
Karten unter info@posttheater.com. Um Reservierung wird gebeten!
Kartenpreise: Erwachsene 14,- Euro, Kinder unter 12 Jahren 5,- Euro; Gruppen/Familien ab 4 Pers.: 20 % Preisnachlass
Gefördert von der Landeshauptstadt Stuttgart, vom Landesverband Freier Theater e.V. Baden-Württemberg, dem Land Baden Württemberg, dem Fonds Darstellende Künste und der Akademie Schloss Solitude. Das Junge Ensemble Stuttgart (JES) unterstützt das Projekt.
Die Anderen
Do, 11.10.12 / 19.30 UhrWiederaufnahme: 11. - 12.10.2012, jeweils 19.30 Uhr, Theaterhaus Stuttgart
Der Neid steht im Mittelpunkt des vierten Teils der Projektreihe „das Leben ist kein Ponyhof – die 7 Todsünden“. Die Protagonisten Gonçalo Cruzinha und Parwanhe Frei mit ihrem Sohn Noé erleben das vollkommene Glück. Doch der Neid der Anderen klopft an ihre Tür und sein Blick dringt tief in ihre Welt hinein.
Das Ensemble backsteinhaus produktion setzt sich tänzerisch mit folgenden Fragen auseinander: Wie neidisch sind wir Menschen auf das Glück der Anderen? Wohin führt dieser Neid? Und sind die Anderen wirklich neidisch auf das Ideal der glücklichen Familie?
Tänzer, Darsteller: Gonçalo Cruzinha, Noé Frei Cruzinha, Parwanhe Frei
Choreografie: Nicki Liszta
Komponist: Heiko Giering
Musiker: Steffen Dix, Heiko Giering, Kasia Kadlubowska
Karten unter www.theaterhaus.com
Nicki Lisztas Projektreihe "Das Leben ist kein Ponyhof – die 7 Todsünden" erhält seit 2010 eine dreijährige Konzeptionsförderung der Stadt Stuttgart. Unterstützt vom Produktionszentrum Tanz+Performance e.V.
Hier meine Erde
Do, 18.10.12Das Ensemble TANZ.RAUM.MUSIK.PERFORMANCE [jetzky : wedlich] zeigt am
18. Oktober 2012 um 19:30 Uhr eine Wiederaufnahme seiner Performance „Hier meine Erde“.
Der hymnische Chorus „Hier meine Erde“ von Wassilis Ellanos ist ein Appell, unsere Erde zu respektieren. Die poetische Kraft des Textes ist in einem von Gitarre und Tanz begleiteten Liederzyklus für Sopran eingefangen.
In einer kargen Bühnenlandschaft zwischen Flusskieseln und Projektionsfläche agiert die Tänzerin: Sie zeichnet Bewegungsspuren, reflektiert die Emotionalität der Worte und Lieder. Der Körper, als skulpturales und dynamisches Element, erzählt von der Gefühlswelt eines Reisenden in Raum und Zeit – von Deplatziertheit, Anpassung, Sehnsucht, von Zerrissenheit zwischen zwei Welten. Das Pendant zum Körper ist der Stein – von der Natur geschliffener und bewegter Zeuge des Erdinneren. Er ist Bühnenbild, Skulptur, Requisite und Klangkörper.
Die live-Projektionen mittels Overheadprojektor, verbinden Sprachcollagen, Tanz und Gesang zu einer interdisziplinären Bewegungs-Musik-Sprach-Bild-Performance.
Tanz, Performance: Antje Jetzky
Gitarre, Kompositionen, Malerei:Ulrich Wedlich
Gesang: Myra Pienaar
Stimme: Michael Miensopoust
Ort: Altes Feuerwehrhaus, Großer Saal, Stuttgart-Heslach
Karten: 8,- Euro
solitaire
Do, 25.10.12 / 20.30 UhrPremiere: Fr, 14.09.2012, 20.30 Uhr, Produktionszentrum Tanz+Performance Stuttgart
Weitere Vorstellungen: 15.09., 16.09.2012 und 25.10., 26.10.2012, jeweils 20.30 Uhr, Produktionszentrum Tanz+Performance.
Im Rahmen der Stuttgartnacht am 20.10.2012 werden in der VHS im Treffpunkt Rotebühlplatz noch einmal Ausschnitte aus „solitaire“ zu sehen sein.
In ihrem Stück „solitaire“ reflektiert die Tänzerin und Choreografin Eva Baumann über das Tanzsolo als künstlerisches Ausdrucksmittel. Im Mittelpunkt steht dabei der Entstehungsprozess einer Solo-Choreografie. Die Künstlerin untersucht das Spannungsfeld zwischen den verschiedenen Verantwortlichkeiten als Choreografin und Tänzerin, um das Publikum für diesen „Dialog mit sich selbst“ zu sensibilisieren. In der Folge thematisiert sie ihre eigenen Tanzstrukturen, die sich durch jahrelange Praxis in ihren Tänzerkörper eingeschrieben haben. In dieser künstlerischen Auseinandersetzung nähert sich Eva Baumann ihrer eigenen Tänzerbiografie, die sich zwischen klassischem und modernem Tanz, Tanztheater, Improvisation sowie dem abstrakten Konzepttanz bewegt.
Das Publikum soll als Teil dieser Arbeit an den Reflektionen partizipieren und dadurch einen anderen vielleicht auch neuen Blickwinkel auf den Tanz als zeitgenössische Kunstform entwickeln.
"Wohl kein anderes Genre thematisiert den Einzelnen so unmittelbar, ermöglicht die direkte Identifikation mit dem Performer auf der Bühne, wie das Solo. ... Ein „Solo“ verlangt den höchsten Einsatz. Ganz allein, nur im Dialog mit dem Zuschauer, ist der Performer gezwungen, Farbe zu bekennen. Erst wenn er körperlich und seelisch an seine Grenzen geht, vermag er das Publikum zu berühren und zu fesseln..." (Autor unbekannt)
Tanz, Choreografie: Eva Baumann
Musik: Evelien van den Broek
Dramaturgie, Licht: Doris Schopf
Kartenbestellung Produktionszentrum: evabaumann.tanzproduktionen@gmail.com
Kartenpreise: Erwachsene 13,- Euro, ermäßigt 8,- Euro
Gefördert vom Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e. V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie den Stiftungen der Landesbank Baden-Württemberg.
In Kooperation mit dem Produktionszentrum Tanz+Performance Stuttgart e. V.
The four of the Gas Station
Fr, 09.11.12post theater feiert Premiere mit der deutschsprachigen Version von „The Four of the Gas Station“ am 9. November 2012 um 18.00 Uhr im Theater Rampe Stuttgart.
Warum gibt es Fair-Trade-Kaffe, aber kein Fair-Trade-Benzin? Das globalisierte Geschäft rund um das Erdöl korrumpiert viele Lebensbereiche und auch die Medien. post theater hat, ausgehend von der Tankstelle aus dem berühmten Musicalfilm mit Heinz Rühmann von 1930, die Themen Freundschaft, Öl und Korruption zu einer post-dokumentarischen Medienperformance für jeweils vier Zuschauernnen gemischt.
Nach erfolgreichen Aufführungen auf Schloss Solitude in englischer Sprache kommt nun die Down-Town-Version auf deutsch mit Alexander Schröder als vierter Freund von der Tankstelle auf die Bühne.
Das Projekt ist Teil der „post theater“-Trilogie über Ressourcen. Die Produktion über Kaffee – „CAFFEE“ war im Januar 2012 im Theater Rampe zu sehen. Der Teil über Fisch ist für 2013 geplant. post theater beschäftigt sich mit der Frage, wie die darstellenden Künste global vernetzte Handelsgüter auf die Bühne bringen können. Wie tanzt oder spielt man Öl, Kaffee oder Fisch?
Dauer ca. 30 Minuten
Spiel: Alexander Schröder, Ralf Gelford
Regie:Max Schumacher
Video-Kunst: Hiroko Tanahashi
Sounddesign: Sibin Vassilev
Architektur: Christian Fuchs
Malerei: Lisa Fuss
Premiere: 09.11.2012, ab 18.00 Uhr alle 30 Minuten bis 22.30 Uhr im Theater Rampe
weitere Vorstellungen: 10.11.2012 ab 16.00 Uhr alle 30 Minuten bis 20.30 Uhr; 12.11.2012 ab 13.00 Uhr alle 30 Minuten bis 17.00 Uhr im Theater Rampe
Karten: www.theaterrampe.de; Tel.: 07 11/6 20 09 09-16
Bitte unbedingt reservieren!
Sarah
Sa, 08.12.12 / 19.30 UhrWanderung zwischen den Kulturen
Ninel Cam, Odile Néri-Kaiser und Uwe Kühner feiern am 8. Dezember 2012 Premiere mit der Performance „Sarah“ um 19.30 Uhr im Linden-Museum Stuttgart.
Drei Künstler, Odile Néri-Kaiser, Ninel Cam und Uwe Kühner, erzählen und interpretieren in ihrer Performance „Sarah“ die Geschichte der biblische Figur. Geschildert wird der Lebensweg Sarahs als Frau an der Seite Abrahams. Doch die Performance entwirft auch das Bild einer Frau auf der ewigen Suche nach ihrer Identität, ihrer Rolle als Frau und Mutter und ihrem eigenen Glauben. Mit dieser Darstellung gewinnt die biblische Gestalt der Urmutter nach und nach an Gewicht, Lebendigkeit und Aktualität.
Die Veranstaltung findet in der Reihe "Mit großen Erzählungen um die Welt" des Linden-Museums Stuttgart statt.
Tanz, Gesang: Ninel Cam
Erzählerin: Odile Néri-Kaiser
Perkussionist:Uwe Kühner
Premiere: 08.12.2012 um 19.30 Uhr im Linden-Museum Stuttgart
Ort: Linden-Museum Stuttgart, Staatliches Museum für Völkerkunde, Hegelplatz 1, Stuttgart
4. SHOWROOM
Sa, 09.02.13 / 20.00 UhrProgramm
- Erzähl mir deine Sehnsucht von Ellen Constantin
- Seeing pink elephants - work in progress von Kira Senkpiel
- Superjekt von Alexandra Brenk und Rebecca Egeling
- Mach dich locker von Susa Remsthaler
- Alice im ICONLAND von Nina Kurzeja
Wir freuen uns auf viele Gäste und anregende Momente.
Ort: Produktionszentrum Tanz+Performance e. V., Tunnelstraße 16, Stuttgart-Feuerbach
Kartenpreise: Nach eigenem Ermessen von 2,- bis 6,- Euro.
Spielstätte: Produktionszentrum Tanz+Performance, Tunnelstr. 16, Stuttgart
Karten: http://www.produktionszentrum.de
7. Feuerbacher Kulturnacht
Sa, 13.04.13 / ProduktionszentrumIn diesem Jahr zeigt das Produktionszentrum eine vielseitige Palette der Tanz- und Performancekunst: Tänzer müssen trainieren, das PZ bietet den freischaffenden TänzerInnen Stuttgarts ein regelmäßiges Profitraining. Was zeitgenössischer Tanz ist, dürfen alle Interessierten Laien über ein offenes Schnuppertraining von 17 bis 18 Uhr selbst ausprobieren.
Wie ChoreografInnen arbeiten können die Besucher von 18 bis 19 Uhr erfahren: Welche Wege führen vom Konzept zur fertigen Bühnenproduktion? Und wie wird man überhaupt ChoreografIn?
Kleine Choreografien, Soli und Performances zeigen die KünstlerInnen des PZs dann von 19 bis 20 Uhr unter dem Titel „Short Cuts“.
Programm:
Zeitgenössisches Schnuppertraining mit Carmen Voigt
17 - 18 Uhr, für alle die gerne tanzen.
Einführung in die choreografische Arbeit.
Tanz- und Performanceausschnitte von Mitgliedern des Produktionszentrums:
Im Anschluss Tanzgespräche in entspannter Atmosphäre an der Bar.
Künstlerinnen und Künstler des Produktionszentrums sind anwesend
Superbia
Mi, 17.04.13 / 19.00 Uhr / Theaterhaus StuttgartMit „Superbia“ ist backsteinhaus produktion nominiert für den Stuttgarter Tanz- und Theaterpreis 2013
Am 17. April 2013 um 19.00 Uhr wird es im Theaterhaus Stuttgart gezeigt.
Die Todsünde Hochmut, lat. „Superbia“, steht im Mittelpunkt des dritten Tanztheaters der Serie „Das Leben ist kein Ponyhof – die 7 Todsünden“ des Stuttgarter Ensembles backsteinhaus produktion – hinter dem die mehrfach ausgezeichnete Choreografin und Tänzerin Nicki Liszta steht. In diesem Zyklus betrachten die Künstlerin und ihr Team die sieben Todsünden aus heutiger Sicht.
„Superbia“ schließt nahtlos an „Das Lux-Protokoll“ an, das erste Stück der Tanztheaterreihe und untersucht den Hochmut und dessen Auswirkungen in einer Extremsituation. „Durch unsere konsequente Suche nach dem Extremen werden die Beziehungsgeflechte rund um den Hochmut und ihre verschiedenen Auswüchse entdeckt und freigelegt.“, führt Nicki Liszta aus.
Zum Inhalt: „Superbia wäscht euch rein von euren Sünden. Nur sie hat die Macht den Gescholtenen ihren Weg zu zeigen und sie aus der Wüste zu führen. Superbianer sind glücklichere Menschen!“ Das Orakel Superbia ruft seine Mitglieder – die Superbianer – zu einem Treffen. Der Schwiegersohn (Tonatiuh Diaz) aus der Familiensaga „Das Lux Protokoll“ findet Gefallen an den Superbianern und wird Teil der Organisation. Sehr zum Missfallen anderer Familienmitglieder.
Darsteller: Tonatiuh Diaz, Lisa Freudenthal, Isabelle von Gatterburg, Britta Gemmer, Erik Reisinger, Majon van der Schot, Robert Skatulla, Gui Votteler, Simon Kubat
Komposition, Musiker: Heiko Giering, Matt Bookert, Steffen Dix, Heiko Giering, Henry Kasper, Florian Seeger, Boris Stankewitz, Debora Vilchez
Choreografie, künstlerische Leitung: Nicki Liszta
Produktionsleitung, künstlerische Assistenz: Isabelle von Gatterburg
Komposition Musik: Heiko Giering
Choreografische Assistenz: Goncalo Cruzinha
Licht: Kaspar Wimberley
Ton: Axel Huber
Karten: www.theaterhaus.de
Nicki Lisztas Projektreihe "Das Leben ist kein Ponyhof – die 7 Todsünden" erhält seit 2010 eine dreijährige Konzeptionsförderung der Stadt Stuttgart. „Superbia“ wird außerdem gefördert durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e. V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst BW.
Premiere: JUNGLE in der Marienkirche
Mo, 06.05.13 / 20.00 Uhr / Marienkirche, StuttgartZwei Gitarristen stehen im Mittelpunkt der Performance. Die beiden werden begleitet von Live-Videoprojektionen und mehrstimmigem Gesang und dabei unterbrochen von Licht-und Bewegungsperformances.
Gitarren: Birgit Zacharias, Ulrich Wedlich,
Gesang: Myra Pienaar
Performance, Gesang: Antje Jetzky
Premiere: 22.06.2013 um 20.00 Uhr
Karten: per E-Mail und an der Abendkasse
