
(alphabetische Reihenfolge)
Regina Baumgart
Alexandra Brenk
Christine Chu
Isabelle Gatterburg
Nina Kurzeja
Lior Lev
Boris Nahalka
Sonia Santiago
Eva Steinbrecher
Juliette Villemin
Jörg Wenzel
Regina Baumgart
Regina Baumgart wurde in Stuttgart unter John Cranko zur klassischen Tänzerin ausgebildet und tanzte mit dem Stuttgarter Opernballett. 1975 entdeckte sie die Arbeit von John Cage und Merce Cunningham und studierte daraufhin in mehreren Studienaufenthalten am Merce Cunningham Studio in New York seine Tanztechnik. Sie tanzte mit verschiedenen Kompanien und Choreografen, u.a. Reinhild Hoffmann, Gerhard Bohner, Birgitta Trommler. In Berlin gründete sie ein eigenes Ensemble und entwickelte ihre eigene künstlerische Arbeit, mit der sie in vielen Ländern gastierte. Seit 1999 lebt sie in Heidelberg und ist als Dozentin an verschiedenen Hochschulen sowie als Trainingsleiterin für professionelle Kompanien tätig.
Alexandra Brenk
Alexandra Brenk absolvierte ihre Ausbildung in Frankfurt am Main an der Hochschule für Musik und darstellende Künste in zeitgenössischem und klassischem Tanz. Nach einem Gastaufenthalt in Amsterdam ging sie an das Staatstheater Kassel unter der Leitung von Ana Mondini, um anschließend ein Jahr als freiberufliche Tänzerin in Nürnberg und Berlin zu arbeiten. Von 2005-2008 war sie Teil des Osnabrücker Tanztheaters unter der Leitung von Marco Santi. Nach einer Produktion am Staatstheater Oldenburg unter Jan Pusch kam sie im März 2009 nach Stuttgart. Sie war als Tänzerin in Bettgeschichten (Marlene Dietrich) von Katja Erdmann-Rajski im Nov. 2009 zu sehen, war im selben Jahr Produktionsassistentin im Tanztheaterprojekt Aeneas Entscheidung, und übernimmt die choreographische Assistenz für Christian Spucks nächste Arbeit (Premiere Juli 2010).
Christine Chu
Christine Chu studierte Modernen und Klassischen Tanz an der Folkwang-Hochschule in Essen. Noch während des Studiums engagierte Carlotta Ikedas sie für das achtköpfige Frauen-Butoh-Ensemble „Ariadone“. 2007 schuf Ikeda für Christine Chu das Solotanzstück "Wave".Daneben verfolgte sie ihre Karriere als zeitgenössische Tänzerin u.a. mit Susanne Linke, Ingo Reulecke, mit Kim van der Boon in „Rubato“, mit der "Companhia Paulo Ribeiro" (1999 bis 2003) und mit Lior Lev in „Frau tanzt" (2004). Des Weiteren wirkte sie mit in “Eintagsfliegen” (Regie: Philipp Becker, 2006), dem Theater Lindenhof Melchingen und „SOKO Heimat“ (Regie: Heiner Kondschak, Buch: Franz-Xaver Ott). Darüber hinaus entwickelt Christine Chu eigenständige Solostück, wie z. B. „Vom Glücken des Tages“, wofür sie 2006 den Preis für die beste tänzerische Leistung beim Stuttgarter Theaterpreis erhielt. 2007 schuf sie das Solotanzstück “Fragen an Ellen” für die körperbehinderte Tänzerin Ellen Constantin und wirkte selbst als Tänzerin in dem Stück “Du Ich Wir” von Lior Lev mit. Ihr Tanzmusiktheater "FARBE!!" wurde 2008 in Stuttgart uraufgeführt. 2009 schuf sie in Stuttgart „stadt.körper", ein multimediales Performanceprojekt im öffentlichen Raum.
Seit 2006 hat Christine Chu den Lehrauftrag für Tanz und Choreografie im Fach Intermediales Gestalten an der Akademie der bildenden Künste Stuttgart. Ein Hauptaugenmerk in C. Chus künstlerischer und pädagogischer Tätigkeit liegt auf der interdisziplinären Arbeit.
Isabelle Gatterburg
Isabelle v. Gatterburg arbeitet momentan als Tänzerin und Assistenz für backsteinhaus produktion in Stuttgart.
Sie studierte Tanz an der Hogeschool voor de Kunsten, Tilburg, Niederlande. Neben ihrem Hauptstudium in den Niederlanden besuchte sie in zahlreichen Gastsemestern das Escola Superior de Danca in Lissabon, Portugal, das Institut del Teatre in Barcelona, Spanien, sowie namhafte Schulen in New York, USA. Sie arbeitet für „projectpq“ mit Feuerjonglage und getanzter Illumination. Zwei Jahre lang arbeitete sie in Brüssel, Belgien, als freelance Tänzerin und Assistentin von Claudio Stellato.
Nina Kurzeja
wuchs in Hamburg auf. Ihre Tanzausbildung erhielt sie an der staatlichen Hochschule für Musik/Ballettakademie in Köln und an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden. Nach festen Engagements in Plauen und Pforzheim arbeitet sie seit 1997 freischaffend als Tänzerin und Choreographin, unter anderem beim Tanztheater LOOP und bei Co>labs in Nürnberg. Seit sie in Stuttgart lebt, arbeitete sie als Tänzerin mit Marco Santi, unter anderem in den Produktionen „die Geliebte“, „Bach“ und „Mysterium der Zahlen“. Seit 2002 arbeitet sie wieder vermehrt als Choreographin, z.B. für zwei Produktionen der „Jungen Oper Stuttgart“ („Moskau Tscherjomuschki“ und „Die Prinzessin auf der Erbse“). Im Herbst 2002 hatte ihr erstes abendfüllendes Stück Premiere: „MM- die ultimative Quiztanzshow“, eine Arbeit über den Mythos Marilyn Monroes und den Umgang der Öffentlichkeit mit Idolen.
Nina Kurzeja ist Mitglied des „Produktionszentrum Tanz und Performance e.V.“, für welches sie auch als Dozentin für Klassischen und Modernen Tanz arbeitet.
Lior Lev
Lior Lev wurde in Beer Sheva (Israel) geboren und erhielt seine Ausbildung an der Bat Dor School of Dance (Israel) sowie an der Royal Academy in London. Er war Solist für das Scapino Ballet in Rotterdam und Tänzer beim Stuttgarter Ballett. Seit 1996 choreographiert er eigene Stücke in Stuttgart, Paris, London, Genf, Istanbul und Tel Aviv, die oft einen spartenübergreifenden Dialog mit anderen Kunstformen darstellen.
2003 war er Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg. Im März desselben Jahres initiierte er „dance meets music“, ein Abend mit Tänzern des Stuttgarter Balletts und der Band Royal Tease in Kooperation mit der TTW Ludwigsburg. Seit mehreren Jahren arbeitet er mit dem Medium Video in Verbindung mit Tanz und produzierte verschiedene Video-Filme. Mit seinem erfolgreichen Stück «Mann Tanzt», Premiere im November 2003 in der Karlskaserne Ludwigsburg, gastierte er im Februar 2004 auf der Attakkalari Bangalore Biennal in Indien.
Ebenfalls 2004 hat er im Theater Haus Stuttgart mit „Frau Tanzt“, und auf den Ludwigsburgern Festspielen mit der Choreografie für die Oper „Cosi Fan Tutte“, Premiere gefeiert. Anfang 2005 hat Lior Lev zusammen mit Gereon Müller „Art Connexion“ gegründet, ein Künstlerkollektiv, das sich mit den Schnitstellen zwischen Musik, Tanz, Film und bildender Kunst auseinandersetzt.
Boris Nahalka
Boris Nahalka was born in 1967 in Slovakia. He started his professional dance career in the Nova Scena-Theatre in Bratislava. During this period he worked with Joe Alegado, with dancers of SOAP (Rui Horta’s company) and others.
He has been working with Companhia de Dança do Teatro do Noroeste (1998), with Companhia Paulo Ribeiro (1999-2001) and with Manon Oligny (2002, 2003) in Portugal.
Boris Nahálka started his choreographic work in Slovakia in Musical pieces as well as contemporary dance pieces.
In Portugal he choreographed “ The Travellers” for Companhia de Dança do Teatro Noroeste in 1998.
In 1999 he did “ …With a Wind “, a trio with members of Companhia Paulo Ribeiro and in the same year the solo “ Walking Man “ for the International Dance Festival in Almada. For the same festival in 2001 he did another solo piece entitled “Touched by Elements” as well as a choreography for Companhia de Dança de Almada “No. 17 – the making of”.
Sonia Santiago
In Madrid geboren, erhielt sie ihre Ausbildung an der John Cranko Schule Stuttgart.
Von 1985-87 war sie beim Saarländischen Staatstheater Saarbrücken engagiert. Zwischen 1987 und 1990 war sie Halbsolistin in Hannover. 1990 kam sie nach Stuttgart zurück und wurde Mitglied des Stuttgarter Balletts. 1994 wurde sie Solistin und 1997 erste Solistin. Für Sonia Santiago wurden viele Choreografien kreiert, u.a. von Renato Zanello, Marco Santi, Roberto de Oliveira, David Bintley, Mauro Bigonzetti, Jean Christophe Blavier, Christian Spuck und Douglas Lee und nicht zuletzt auch ihr langjähriger Bühnenpartner Ivan Cavallari, der 1999 das Pas de deux „PerSonia“ speziell für sie beide choreographierte. 2001 beendete Sonia Santiago ihre Karriere am Stuttgarter Ballett und arbeitet seit dieser Zeit freiberuflich als Ballettmeisterin, Pädagogin und Tänzerin.
Eva Steinbrecher
Eva Steinbrecher ist Gründerin und Leiterin der Ballettseminare Stuttgart. Ihr Unternehmen ist fachlich anerkannt und bietet eine Ausbildung zum Ballettpädagogen sowie berufsbegleitende Fortbildungen an.
Eva Steinbrecher erhielt ihre Ausbildung zur Tänzerin an der John Cranko-Schule. Von dort wurde sie direkt ins Stuttgarter Ballett aufgenommen. Dort tanzte sie 14 Jahre unter Marcia Haydée, zuletzt als Halbsolistin. Billy Forsythe kreierte für sie u.a. die Titelrolle von „Schade, dass sie eine Hure ist“, und sie gehörte zu den bevorzugten Tänzerinnen von Uwe Scholz in seiner Stuttgarter Zeit. Darüberhinaus arbeitet sie mit Choreographen wie John Neumeier, Jiri Kylián, Maurice Béjart und Heinz Spörli.
1991 beendete Eva Steinbrecher freiwillig ihre Tänzerinnenlaufbahn, um ein Jahr Ballettpädagogik an der Waganowa-Akademie, Sankt Petersburg zu studieren. Dort nahm sie zusätzlich am Training des Mariinsky-Balletts teil und erhielt Einzelcoaching als Ballettmeisterin bei der dort tätigen Waganowa-Schülerin Nenella Kurgapkina.
Seit 1992 unterrichtet sie Schüler aller Altersstufen, Ballettlehrer und erteilt Profitraining.
Juliette Villemin
Juliette Villemin wurde 1973 im Paris (Frankreich) geboren und wuchs auf in Bilbao (Spanien) auf, wo sie ihre klassische Tanzausbildung abschloss. Im Alter von 15 Jahren erhielt sie ein Stipendium für die Weiterbildung im Tanz von der Baskischen Regierung.
Und ging später mit dem Ballett der Euskadi in Frankreich, Portugal, Spanien und Cuba auf Tournee. 1994 war sie als Solistin am Hessischen Stattstheater in Wiesbaden zu sehen. Dort tanzte sie Choreografien von Ben Van Cauwenberg, Dimitri Simkin, Georg Ballanchine, Heinz Spoerli und James Sutherland.
Neben ihrer Tätigkeit als Tänzerin im SWR Orchester bei den Donaueschingen Musiktagen 2002 arbeitete Juliette Villemin mit Katja Erdmann-Rajski und dem Ensemble Ze.M. Tanzprojekte. Es folgten andere Produktionen wie z. B. „Die Kontrabass“ mit Karolin Höfler als Kontrabassistin und „Frau im Quadrat“ mit Katja Erdmann-Rajski.
Für ihre tänzerische Leistung in dem Stück „Spielen wie die Kinder“ von Nina Kurzeja gewann sie bei den Stuttgarter Theaterpreis 2006 den Preis für herausragende Leistung im Bereich Tanz.
Juliette Villemin erste Soloarbeit wurde im Leipziger Tanzfestival euroscene 2005 uraufgeführt. Mit dem Solo „all-ein“ trat sie bei den Stuttgarter Tanztagen 2007 auf. Außerdem wurde das Stück in den Maifestspiele 2007 in Wiesbaden und in Gießen innerhalb des Abends Zeitensprünge Jungen Choreografen aufgeführt.
Jörg Wenzel
lernte Tanz u.a. am Laban Center in London und am Limón-Institut in New York. Jörg war Gast in Schauspiel und Oper am Staatstheater Darmstadt in Deutschland. Er erhielt ein Stipendium des Tanzmagazins 'ballettanz' für das European Scholarship Programme for Contemporary Dance 'dance WEB'. In New York performte er in den Cunningham-Studios und arbeitete mit Betty Jones und Dozenten der Limón Company. Sein Unterricht wird durch viele Jahre Unterrichtserfahrung geprägt. Beim Tanzen geht es um die Freude an der Bewegung und das ist der Fokus dieser Klasse. Es wird mit einer Aufwärmphase am Platz und Diagonalen begonnen, die dann zu einer längeren Kombination zusammensetzt werden. Technik, Stil und Philosophie einer Limón-Klasse beinhalten die Prinzipien von Fallen und Abstoßen: der Schwerkraft nachgeben und gegen sie Widerstand leisten, das Einsetzen von Gewicht, Leichtigkeit und Bewegungen, die aufeinanderfolgen und voneinander isoliert sind, das sich wieder Aufrichten.

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